Weiterbildung & Workshops

Just Sing! 4. + 5.06.2018

Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz

Teilnehmerzahl: ca. 24
Kursbeginn: Montag, 4. Juni 2018, 10 Uhr
Kursende: Dienstag, 5. Juni 2018, 12:30 Uhr
Gebühren: inkl. Verpflegung und Unterkunft im EZ 135 €, im DZ 125€

Die Anmeldung erfolgt über die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz

Mitglieder des Netzwerk Schulmusik Mainz e.V. erhalten 15€ Rabatt

Im Workshop wird gemeinsam Literatur erkundet, die als Grundlage für begeisternde Stimm- und Chorarbeit in Schule und Jugendchor genutzt werden kann. Dazu werden vielfältige - vom Dozent gezielt ausgewählte - Chorstücke praktisch erprobt und hinsichtlich einer sinnvollen Erarbeitungs- und Umsetzungsmöglichkeit überprüft. Im
Mittelpunkt stehen ausgewählte spielerische Warm-ups, attraktive Kanons, groovige Circle-Songs und reizvolle Chorstücke (auch in der Besetzung mit nur einer Männerstimme). Zielsetzung ist, dass die Stücke in einem Schul- bzw. Jugendchor erfolgreich umsetzbar sind und bei den Sängern, aber auch beim Leiter Begeisterung hervorrufen. Für den Abend ist eine gemeinsame Chor-Börse geplant. Die Teilnehmenden werden gebeten, jeweils ihren Schul-/Jugendchor-Hit mitzubringen - möglichst in ausreichender Kopie.

Dozententeam: Markus Detterbeck studierte an der Hochschule Würzburg. 1999 erhielt er ein Promotionsstipendium des DAAD an der University of Natal in Durban/Südafrika. Während seines Auslandsaufenthalts arbeitete er mit Musikern und Chören vor Ort. Seit der Rückkehr nach Deutschland ist er als Musikpädagoge, Dirigent, Komponist und Autor tätig. Er leitete u.a. die aufbauende Chorarbeit und den Jugendchor am Alten Kurfürstlichen Gymnasium Bensheim (mehrfacher Preisträger beim Deutschen Chorwettbewerb) und erhielt Lehraufträge für Ensemble- und Chorleitung an den verschiedenen Musikhochschulen. Er ist Referent bei nationalen und internationalen Chor-Workshops und Redaktionsmitglied der Zeitschrift mip-journal. Weitere Infos finden Sie im Internet unter www.markusdetterbeck.de

Tänze aus Israel 26. + 27.05.2018

Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz

Teilnehmerzahl: ca 30
Kursbeginn: Samstag, 26. Mai 2018, 14 Uhr
Kursende: Sonntag 27. Mai 2018, 16 Uhr
Gebühren: inkl. Verpflegung und Unterkunft im DZ 90 €, für LAG-Mitglieder 70 € (EZ-Zuschlag 10 €)

Die Anmeldung erfolgt über die Landesarbeitsgemeinschaft Tanz RLP e.V.
info@lag-tanz-rlp.de; www.lag-tanz-rlp.de

Mitglieder des Netzwerk Schulmusik Mainz e.V. erhalten 15€ Rabatt

Tänze aus Israel sind so vielfältig wie das Land und seine Menschen. Arabische Debkas, sephardische und chassidische Lieder, yemenitische Tänze und vieles mehr... - jeder Einwanderer brachte ein Stück seiner Musik und Kultur mit, das meist sorgsam gepflegt und erhalten wurde und sich dennoch der neuen Heimat anpasste und sich mit ihr mischte. Die ausgewählten Kreis- und Reihentänze zeigen einen Ausschnitt der israelischen Tanzvielfalt und vermitteln uns deren Rhythmus und Dynamik. Das Programm besteht aus Tänzen auf mittlerem Niveau - entsprechende Tanzerfahrung sollte deshalb vorhanden sein. Ein fester Tanzpartner ist nicht erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme, hallengeeignete Tanz- oder Sportschuhe mit.

Dozententeam: Gitta Ott unterrichtet seit vielen Jahren Tänze aus Israel und ist u.a. zweite Vorsitzende des Erlanger Tanzhauses, das sich als Ansprechpartner für alle Tanzbegeisterten in der Lücke zwischen Tanzschulen und Bühnentanz versteht. Mit der ihr eigenen Mischung aus Geduld und Temperament vermittelt sie nicht nur Tanzschritte, sondern steckt mit ihrer Begeisterung regelmäßig auch ihre Mittänzer an.

Cajonbau-Workshop 08.03.2018

Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz

Teilnehmerzahl: ca 10
Kursbeginn: Donnerstag, 8. März 2018, 10 Uhr
Kursende: Donnerstag, 8. März 2018, 18 Uhr
Gebühren: inkl. Material 110€

Die Anmeldung erfolgt über die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz

Mitglieder des Netzwerk Schulmusik Mainz e.V. erhalten 15€ Rabatt

Einen Cajón selbst bauen? Zudem noch ein Instrument, das jede Bausatz-Kiste in
den Schatten stellt? Unter Anleitung und Betreuung des Cajón-Herstellers Christoph Franzen werden Instrumente hergestellt, die technisch seinen eigenen KLANGspiel-Instrumenten vergleichbar sind. Das „Outfit“ der „großen Kisten“ gestaltet jeder Teilnehmende nach eigenen Vorstellungen. Die gewünschte Höhe kann angegeben
werden. Die Instrumente werden handwerklich hochwertig gebaut, es kommt professionelles Werkzeug zum Einsatz! Der Kurs findet in der Klangspiel-Werkstatt in Halsenbach statt. Bitte mitbringen: Viel Teamgeist! Arbeitskleidung, Gehörschutz, Staubmaske – es wird zeitweilig laut und staubig!

Dozententeam: Christoph Franzen, gelernter Tischler und Diplom-Geograph, begann 2006 autodidaktisch Cajóns zu bauen und eigene Instrumentenvarianten zu entwickeln. Der dabei angesetzte hohe Anspruch an Klang- und Verarbeitungsqualität sowie die grundlegende Innovationsfreudigkeit haben der MANUFAKTUR KLANGspiel Christoph Franzen mittlerweile internationale Aufmerksamkeit verschafft. Auch im musikpädagogischen Bereich werden die Instrumente aus Halsenbach erfolgreich eingesetzt. Neben seiner Tätigkeit als Cajónbauer spielt Christoph Franzen in zwei Bands Gitarre und Cajón.

Popsongs authentisch mit Klavier und Keyboard begleiten, 27.02.2018

Diese Weiterbildung richtet sich ausschließlich an Lehrkräfte.

27.02.2018 09:00 - 16:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Jakob-Welder-Weg 20
55128 Mainz

Dozent: Prof. Christopher Miltenberger
Kosten: gebührenfrei

Anmeldung über evewa.bildung-rp.de

Viele Popsongs bestehen aus ähnlichen oder gar gleichen Akkordfolgen. Der je eigene Charakter eines Songs entsteht durch Unterschiede in Groove, Tempo, Sound usw. Wie kann ein komlettes Bandarrangement so für eine Begleitung mit Klavier oder Keyboard reduziert werden, dass der Song noch möglichst authentisch klingt? Ein weiteres Problem für eine Musiklehrerin oder einen Musiklehrer, der aktuelle Musik der Jugendlichen im Unterricht berücksichtigen will, besteht darin, dass kein Notenmaterial vorhanden ist und ein Song mit meist hohem Zeitaufwand herausgehört werden muss. In dieser Fortbildung trainieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, mit „pianistischen Ohren“ den Groove eines Songs zu erfassen und entsprechende Begleitpattern passend zu den (eigenen) pianistischen Möglichkeiten zu entwickeln. Zudem werden technische und mediale Werkzeuge vorgestellt, die das Heraushören erleichtern.

Univ.-Prof. Christopher Miltenbergers Spektrum ist breit gefächert und reicht von klassischer Musik, freier Improvisation, Pop und Jazz bis hin zur orientalischen Musik und Chanson. Im Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel Grotrian-Steinweg gewann er 2012 einen Preis in der Runde vom-Blatt-Spiel. 2015 hat er einen Ruf an die Hochschule für Musik Mainz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz auf eine Universitätsprofessur für Schulpraktisches Klavierspiel angenommen. Er studierte Lehramt für Gymnasien mit Musik und Mathematik sowie Instrumentalpädagogik und unterrichtete an den Hochschulen Frankfurt, Erfurt, Leipzig und Helsinki.

Musiktheaterpädagogische Fortbildung

L'Africaine - Giacomo Meyerbeer, 19. + 20.02.2018

Oper Frankfurt
1. Tag 15 - 19 Uhr | 2. Tag 10 - 17 Uhr
max. 24 Teilnehmer

Leitung: Iris Winkler
Kosten:  60€ / 20€ ermäßigt
Mitglieder des Netzwerk Schulmusik Mainz e.V. erhalten 15€ Rabatt

Anmeldung bei Iris Winkler: Iris.Winkler@buehnen-frankfurt.de

Entdeckerreisen, Liebesgeschichten, Sklavenhandel, Inquisition, Gift und Mord. Um die Abenteuer von Vasco da Gama in seiner portugiesischen Heimat und auf Expeditionen in exotische Länder zu erzählen, braucht es schon eine fünfaktige Grand opéra. Wie in einem Grand magasin gibt es hier alles: Solisten, Chor, Ballett, Arien, Ensembles, historisierende und „fremde“ Stilanleihen. Meyerbeer beschäftigte sich fast dreißig Jahre lang mit diesem Werk, dessen Uraufführung er nicht erlebte. Die Wahl dieser erst 2013 in Chemnitz ausgegrabenen Oper erlaubt es, mögliche Klischees über den seinerzeit extrem erfolgreichen Komponisten abzulegen. Da die meisten vermutlich ohne Vorkenntnisse sind, kann auch für Opernerfahrene ein eigener Höreindruck verbunden mit einer szenischen Interpretation zu einer echten Entdeckungsreise in die Oper werden. In der Fortbildung lernen die TeilnehmerInnen handlungsorientiert die 5 Phasen der Methode der Szenischen Interpretation kennen. Jede/r fühlt sich in eine Figur ein. Aus der Rollenperspektive setzen sich alle mit Musik und Libretto auseinander und entdecken dabei die Motive, Widersprüche und Strategien dieser Figuren. Dabei werden Interpretationsansätze und neue Fragestellungen entwickelt, die für junge Menschen der Gegenwart spannend sind.
Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Veranstaltung kann als Modul „Basiskurs“ innerhalb der Ausbildung „SpielleiterIn für Szenische Interpretation von Musiktheater“ belegt werden.

Gesangsklasse 15. + 16.02.2018

Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz

Teilnehmeranzahl: ca. 25
Kursbeginn: Donnerstag, 15. Februar 2018, 10 Uhr
Kursende: Freitag, 16. Februar 2018, 16 Uhr
Gebühren: inkl. Verpflegung und Unterkunft im EZ 145 €, im DZ 135 € Studierende im MZ (ohne Stimmbildung) 94 €

Die Anmeldung erfolgt über die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz

Mitglieder des Netzwerk Schulmusik Mainz e.V. erhalten 15€ Rabatt

Der Kurs vermittelt Grundlagen und weiterführende Einblicke in die von den
Dozenten entwickelte Gesangsklassenkonzeption. Der Kern des Konzepts
ermöglicht den Schülern das Entwickeln einer konkreten Tonvorstellung mit Hilfe der
relativen Solmisation. Musiktheoretischer Stoff wird stets praktisch verknüpft und
daher nachhaltig memoriert. Darüber hinaus lernen die Schüler, qualitativ hochwertig
mit ihrer Stimme zu musizieren. Eine Klasse, die zu Anfang kaum in der Lage ist,
einen gemeinsamen Ton zu singen, entwickelt bis zum Ende der sechsten Klasse in
der Regel eine überzeugende Mehrstimmigkeit.
Die Teilnehmenden erhalten zudem einzeln und in der Gruppe Stimmbildung, die
interessante Impulse zur Stimmbildung in der Gesangsklasse geben wird.

Dozententeam: Gregor Müller arbeitet als Musiklehrer an einem Mainzer Gymnasien. Er doziert bundesweit zum Thema Gesangsklasse und verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich Kinder- und Jugendchor. Gemeinsam mit Roland Bolender ist er Autor des "Leitfaden Gesangsklasse" (Helbling Verlag). Die Mainzer Sopranistin widmet sich intensiv der Anne Hellmann Gesangspädagogik, u.a. regelmäßig als Stimmbildnerin im Auftrag der Internationalen Bachakademie Stuttgart unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann sowie mehrfach bei Fortbildungen der LMAK und des Hessischen Kultusministeriums. Daneben unterrichtet sie Sänger unterschiedlichster Ausbildungsstufen im eigenen Gesangsstudio ARS.VOCALIS.

Musiktheorie als Chance im Musikunterricht der MSS 29. + 30.01.2018

Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz

Teilnehmerzahl: ca 18
Kursbeginn: Montag, 29. Januar 2018, 10 Uhr
Kursende: Dienstag, 30. Januar 2018, 15 Uhr
Gebühren: inkl. Verpflegung und Unterkunft im EZ 110 €, im DZ 100€

Die Anmeldung erfolgt über die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz

Mitglieder des Netzwerk Schulmusik Mainz e.V. erhalten 15€ Rabatt

Musiktheorie ist bei Lehrkräften und Schülern oft gleichermaßen unbeliebt. Das liegt u.a. an einer häufig sehr rational orientierten Vermittlungspraxis, die kaum dazu beiträgt, das emotionale Erleben von Musik zu fördern. Der SII-Lehrplan von 1998 betont denn auch, Musik müsse "zuerst als klingendes Ereignis und nicht als theoretischer Gegenstand erfasst werden". "Musikpraxis/Musiklehre" sind hier zum ersten von drei Lernbereichen verschmolzen. Davon ausgehend zeigt der Kurs, dass Musiktheorie ein wichtiger Schlüssel zur Erweiterung des Musikverständnisses sein kann. Es werden vielfältige didaktische und methodische Konzepte vorgestellt, in denen sich der Aufbau musiktheoretischen Wissens sinnstiftend mit praktischen Erfahrungen und analytischen Einblicken in ausgewählte Werke verbindet. Unterschiedliche Ansätze der Musiktheorie werden dabei ebenso berücksichtigt wie Musik verschiedener Epochen und Stilrichtungen.

Dozententeam: Joachim Junker ist Gymnasiallehrer für die Fächer Musik und Deutsch, Diplom-Musikerzieher für Musiktheorie und promovierter Musikwissenschaftler. Er hielt Vorträge bei internationalen Tagungen und publizierte zahlreiche Studien zu musiktheoretischen und -pädagogischen Fragen. Er ist Präsident des BMU Rheinland-Pfalz.

Workshop Rhythmus und Percussion Samstag, 20.1.2018

Hochschule für Musik Mainz
10:00 - 14:00 Uhr
max. 20 Teilnehmer

Leitung: Anne Breick
Kosten: Studenten 25€, Externe 40€
Mitglieder des Netzwerk Schulmusik Mainz e.V. erhalten 15€ Rabatt

Anmeldung bei Isabel Winter: winter@uni-mainz.de

„Rhythm that’s it - keep cool & groovy!“
Bodypercussion, Movements & Rhythmus-Spiele
Rhythmen fühlen, erleben, erfassen, analysieren, entdecken...
Ziel ist es, das Vermitteln von Rhythmus für Schüler/Innen leicht und lustvoll zu gestalten, am Puls der Zeit: Hip-Hiop, Funk und Popmusic... Musiktheoretische Hintergründe gehören mit dazu, wie auch eine weltmusikalische Reise in die Grundlagen von Afrofunk bis hin zu Salsa und Samba. Selber lernen, das eigene Rhythmusfeeling zu verbessern, aber auch das Gelernte spielend weiterzugeben, sind Ziele dieses AKTION-Workshops!
Boomwhacker aber auch kleine Percussioninstrumente (Shaker, Bells, Claves,... etc.) kommen zum Einsatz und auch das Spielen zu ausgesuchter POP-Musik vom Band rundet diesen Kurs ab – Let’s do it – GROOVE IT!
(wer hat, kann gerne seine/ihre CAJON mitbringen)

Anne Breick Dozentin für Afro, Latin- und Brasil-Percussion an der HfMDK Frankfurt (seit 2006) Musikerin, Bandleaderin (TEN ON TONS) und Komponistin, Bandgründerin von KICK LA LUNA (world music), mit der sie seit 25 Jahren durch Europa, USA und Kanada tourt, Studiomusikerin (9 CDs mit Kick La luna), Musikpädagogin in Projekten mit arbeitslosen Jugendlichen und Migrant/Innen.